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Aon Risk Solutions

Matthias Böhm, Chief Development Officer (CDO)

Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen wird in jeder guten Organisation auf den Führungsebenen vorgelebt. Hier muss man Gesicht zeigen. Sonst bleibt das ganze Thema nur ein Etikett, mit dem man sich schmückt. Für mich ist es daher selbstverständlich, für dieses Anliegen persönlich einzutreten.

Aon ist ein führender globaler Dienstleister für Risikomanagement sowie Versicherungs- und Rückversicherungsmakler und Berater für Human Resources. Weltweit arbeiten für Aon mehr als 72.000 Mitarbeiter in über 120 Ländern. Die Deutschlandzentrale ist in Hamburg.

  1. Warum beteiligen Sie sich persönlich an der bundesweiten CEO-Kampagne?

    Ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen wird in jeder guten Organisation auf den Führungsebenen vorgelebt. Hier muss man Gesicht zeigen. Sonst bleibt das ganze Thema nur ein Etikett, mit dem man sich schmückt. Für mich ist es daher selbstverständlich, für dieses Anliegen persönlich einzutreten.

  2. Welche Bedeutung hat Papier mit dem Blauen Engel in Ihrem Unternehmen?

    Das Papier mit dem Blauen Engel wird bei Aon in allen Niederlassungen in Deutschland genutzt: in Druckern und Kopierern und auch als Briefbögen – was von unseren Geschäftspartnern sehr geschätzt wird. Zusätzlich zu seiner Funktion als Arbeitsmittel ist das Recyclingpapier eine ständige Erinnerung an jeden Kollegen, auch andere Ressourcen umweltschonend einzusetzen.

  3. Wie ist das Thema Ressourcenschutz in Ihrem Unternehmen verankert?

    Ressourcen zu schonen, gehört zu unserem Selbstverständnis. Es ist ein Erfolgsfaktor – ökologisch und wirtschaftlich stets geboten. Um dies bei allen Kollegen im Arbeitsalltag zu verankern, hat Aon im Jahr 2015 die „Go Green Initiative“ ins Leben gerufen – und zwar auf höchster Konzernebene. Die Initiative wird von allen Kollegen in allen Ländern, in denen Aon vertreten ist, mit Leben erfüllt. So haben unsere indischen Kollegen im vergangenen Jahr die Pappbecher, die sie bis dahin genutzt haben, an allen Standorten gegen Keramikbecher ausgetauscht. Ein kleines Beispiel, das für uns in Deutschland schon lange selbstverständlich ist. Aber es zeigt, was in einem weltweit tätigen Unternehmen passiert, wenn man das Thema Ressourcenschonung auf Konzernebene ganz oben auf die Agenda setzt.

  4. Welches Ziel haben Sie sich für mehr Ressourceneffizienz gesetzt?

    Auch als nichtindustrielles, reines Dienstleistungsunternehmen müssen wir unserer Verantwortung für Ressourcenschutz bei allen Aktivitäten gerecht werden. Im Rahmen der „Go Green Initiative“ gibt es daher regelmäßig neue Handlungsempfehlungen für die Kollegen und Ziele, die damit erreicht werden sollen. Um beim Thema Papier zu bleiben: Hier gibt es eine spezielle „Think before you print“-Kampagne für alle Kollegen weltweit, in der den Mitarbeitern Tipps gegeben wird, um den Einsatz von Papier sinnvoll einzusetzen oder einzusparen. Dadurch wurde der Schwarz-Weiß-Druck um 20 Prozent reduziert, der Farbdruck sogar um 50 Prozent.

 

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