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Flughafen München GmbH

Dr. Michael Kerkloh, Vorsitzender der Geschäftsführung

Wir haben über 4.000 Mitarbeiter, die täglich Papier für ihre Arbeitsvorgänge brauchen und nutzen. Da macht es definitiv einen Unterschied, ob wir Recyclingpapier verwenden oder nicht.

Die Flughafen München GmbH (FMG) betreibt den 1992 eröffneten Münchner Airport, der zu den passagierstärksten Flughäfen Europas gehört.

  1. Warum beteiligen Sie sich persönlich an der bundesweiten CEO-Kampagne?
    Umweltschutz wird am Flughafen München großgeschrieben und gehört bei uns zu den strategischen Unternehmenszielen. Da ist es selbstverständlich, dass ich als Flughafenchef auch persönlich aktiv zur Ressourcenschonung beitrage. Wir sind nach EMAS III validiert und nach ISO 14001 zertifiziert und streben eine kontinuierliche Verbesserung aller Umweltleistungen an. Die Nutzung von Recyclingpapier gehört zu einer Vielzahl von Maßnahmen, die ich aktiv unterstütze.
  2. Warum ist Ihnen die Nutzung von Recyclingpapier ein wichtiges Anliegen?
    Wir haben über 4.000 Mitarbeiter, die täglich Papier für ihre Arbeitsvorgänge brauchen und nutzen. Da macht es definitiv einen Unterschied, ob wir Recyclingpapier verwenden oder nicht. Über das Jahr gerechnet benötigen wir am Flughafen München über 10 Millionen Blatt, das entspricht einem Stapel von mehreren hundert Metern. Unser Ziel ist es, den Anteil an Recyclingpapier weiter zu erhöhen und gleichzeitig den Gesamtverbrauch von Papier zu senken.
  3. Wie ist das Thema Ressourcenschutz in Ihrem Unternehmen verankert?
    Ressourcenschutz ist ein wesentliches Element unserer Umweltpolitik und in unseren Werten verankert. Wir achten auf eine lange Lebensdauer schon während des Beschaffungsprozesses. So betreiben wir unser eigenes Blockheizkraftwerk und recyceln beispielsweise Enteisungswasser. Wir fördern auch das Umweltbewusstsein unserer Mitarbeiter, die selbst viele Vorschläge einbringen, um den Ressourcenschutz weiter voranzubringen.
  4. Welches Ziel haben Sie sich für mehr Ressourceneffizienz gesetzt?
    Wir haben uns auf die Fahne geschrieben, bis zum Jahr 2020 CO2-neutral zu wachsen. Das ist angesichts der zu erwartenden Verkehrszunahme und der laufende Ausbauprojekte ein ehrgeiziges Ziel für unseren Flughafen. Wir sind aber der festen Überzeugung, dass Wachstum nicht zwangsläufig einen erhöhten Ressourcenverbrauch nach sich ziehen muss.

 

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