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Praxisbeispiel Hipp

HiPP setzt auf Recyclingpapier

Papiervermeidung und der konsequente Einsatz von Recyclingpapier sind bei HiPP selbstverständlich: So wird für den internen Schriftverkehr bereits seit Jahren Recyclingpapier verwendet. Bernhard Hanf, der den Umweltschutz bei HiPP koordiniert, verrät die Erfolgsgeheimnisse für den gelungenen Umstieg.

Geschäftsführer Claus Hipp unterstützt Recyclingpapier

Geschäftsführer Claus Hipp unterstützt Recyclingpapier

Der Schutz der Umwelt und die Bewahrung der Schöpfung sind schon seit über 40 Jahren in der Unternehmensphilosophie von HiPP verankert. Bereits in den achtziger Jahren lag der Recyclingpapieranteil bei über 50 Prozent. 1992 beschloss HiPP, komplett umzusteigen.

Heute sind neun von zehn Blättern in den firmeneigenen Druckern und Kopierern aus hundert Prozent Altpapier. Grundvorsetzung war, dass der Einsatz von Recyclingpapier reibungslos funktioniert. „Anfangs gab es bei den Mitarbeitern, die für die Wartung von Kopieren und Druckern im Haus zuständig sind, durchaus Bedenken,“ erinnert sich Bernhard Hanf. Aber die Beratung durch gut informierte Servicetechniker und vor allem die tägliche Praxis habe gezeigt, dass modernes Recyclingpapier und Kopierer reibungslos zusammen funktionieren.

Außerdem wichtig für einen gelungenen Umstieg: Die Einbeziehung der Mitarbeiter in den Prozess. “Wir haben die Maßnahmen zur Umstellung kommunikativ aktiv begleitet. In direkten Gesprächen und in internen Medien wie der Hauszeitung wurde genau erklärt, was die Vorteile des Umstiegs für die Umwelt und natürlich auch in finanzieller Hinsicht sind“, sagt Bernhard Hanf. Zum anderen erwies es sich als erfolgreich, dass das Engagement für mehr Nachhaltigkeit von ganz oben mitgetragen wurde, denn Geschäftsführer Claus Hipp liegt das Thema am Herzen. „Prinzipiell wird bei uns auf Recyclingpapier gedruckt. Möchte jemand Frischfaserpapier bestellen, muss dies explizit begründet werden“.
Für ihr nachhaltiges Engagement wurde die Firma HiPP mit zahlreichen Preisen wie dem B.A.U.M-Umweltpreis, dem BDI-Umweltpreis oder dem Deutschen Umwelt-Reporting Award (DURA) ausgezeichnet.