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SolarWorld AG

Dr.-Ing. E.h. Frank Asbeck, Vorstandsvorsitzender

SolarWorld ist aus dem Nachhaltigkeitsgedanken heraus entstanden. Da ist es für uns selbstverständlich, dass wir die CEO-Kampagne unterstützen. Recyclingpapier ist inzwischen eine ernstzunehmende Alternative und erfüllt dieselben Standards wie herkömmliches Papier.

Für den international agierenden Solarstromtechnologiekonzern sind mehr als 3.000 Menschen tätig. Der Unternehmenssitz befindet sich im sächsischen Freiberg

  1. Warum beteiligen Sie sich persönlich an der bundesweiten CEO-Kampagne?

    Wir prüfen regelmäßig, was wir als SolarWorld selbst noch tun können, um Ressourcen zu schonen. Was machbar ist, das machen wir auch. Die Umstellung auf Recyclingpapier mit dem Blauen Engel war so etwas. Recyclingpapier ist inzwischen eine ernstzunehmende Alternative und erfüllt dieselben Standards wie herkömmliches Papier. Dass Recyclingpapier Staub produziert und Drucker kaputt macht, ist genauso falsch, wie die Annahme, dass Solarmodule weniger Energie erzeugen als für ihre Herstellung gebraucht wird.

  2. Warum ist Ihnen die Nutzung von Recyclingpapier ein wichtiges Anliegen?

    SolarWorld ist aus dem Nachhaltigkeitsgedanken heraus entstanden. Da ist es für uns selbstverständlich, dass wir die CEO-Kampagne unterstützen. Mit unseren Solarstromsystemen wollen wir weltweit eine nachhaltige und ressourcenschonende Energieversorgung vorantreiben. Dafür müssen wir aber auch an kleinen Stellschrauben in unserem eigenen Unternehmen drehen. Letztendlich zählt zum Ressourcenschutz mehr als nur der nachhaltige Umgang mit Energie.

  3. Wie ist das Thema Ressourcenschutz in Ihrem Unternehmen verankert?

    Über die gesamte Lieferkette betrachtet, spielt der Ressourcenschutz bei uns eine sehr große Rolle. In einem Wettbewerb, wie ihn die Solarbranche erlebt, muss man sich beweisen und da zählt ein überdurchschnittlich gutes Umweltmanagement. Bei SolarWorld können sich unsere Kunden darauf verlassen, dass sie ein grünes Produkt erwerben, das auch wirklich grün hergestellt wurde. Ein Anspruch, den wir konsequent an uns selber stellen.

  4. Welches Ziel haben Sie sich für mehr Ressourceneffizienz gesetzt?

    Wir setzen uns intern in regelmäßigen Abständen neue Ziele, etwa beim Energie- und Wasserverbrauch oder was die Reduktion von Abfall und Abwässern betrifft. Derzeit prüfen wir beispielsweise unseren Fuhrpark in Deutschland und stellen Prozesse entsprechend um. Es sind auf den ersten Blick nur Kleinigkeiten, aber in Summe macht das viel aus. Was wir uns genau vornehmen, steht in unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Über die Umsetzung berichten wir jährlich im Rahmen der Initiative „Utopia Changemaker“.

 

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