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Sparda-Bank München eG

Helmut Lind, Vorstandsvorsitzender Sparda-Bank München eG

„Als Genossenschafts- und Gemeinwohl-Bank übernehmen wir Verantwortung für die Zukunft. Wir verwenden seit Langem Recyclingpapier mit dem Blauen Engel: für unsere gesamte Geschäftskorrespondenz, für den internen Bedarf sowie für unsere Jahresberichte und das gesamte Werbematerial.“

Die Sparda-Bank München eG ist die mitgliederstärkste Genossenschaftsbank in Bayern und gehört zu den zehn größten Genossenschaftsbanken in Deutschland.

  1. Warum beteiligen Sie sich persönlich an der bundesweiten CEO-Kampagne?
    Recyclingpapier ist eine sehr einfache und effektive Möglichkeit, um in der täglichen Arbeit die Umwelt zu schonen. Außerdem möchten wir durch unsere Teilnahme an der CEO-Kampagne weitere Unternehmen überzeugen und so unseren Teil dazu beitragen, Recyclingpapier zu etablieren.
  2. Warum ist Ihnen die Nutzung von Recyclingpapier ein wichtiges Anliegen?
    In erster Linie verwenden wir Recyclingpapier, um die Wälder zu schonen. Als Gemeinwohl-Bank setzen wir uns für Menschen, Tiere und die Umwelt ein. Hochglanzmagazine passen nicht zu uns. Wir pflanzen auch selbst Bäume: Für jedes neue Mitglied setzen wir einen Baum in Oberbayern. In sechs Jahren wurden insgesamt rund 61.500 Bäume in unserem Namen gepflanzt. Darüber hinaus unterstützen wir die Schülerinitiative Plant-for-the-Planet, die weltweit zum Bäume pflanzen aufruft.
  3. Wie ist das Thema Ressourcenschutz in Ihrem Unternehmen verankert?
    Nachhaltigkeit und Umweltschutz sind fester Bestandteil unserer Unternehmensphilosophie und -strategie. In unserer Bank ist zudem ein Umweltteam etabliert. Dieses Team aus Mitarbeitern sensibilisiert uns in der Bank für den Umweltschutz in der täglichen Arbeit, initiiert neue und optimiert bestehende Maßnahmen. Seit 2011 engagieren wir uns als einzige Bank in Deutschland für die Gemeinwohl-Ökonomie, die auch ökologische Aspekte in den Mittelpunkt rückt und das unternehmerische Handeln in jedem Aspekt in der Gemeinwohl-Bilanz ausweist. Wir haben bereits unsere dritte Gemeinwohl-Bilanz herausgegeben, die einen detaillierten Einblick in unsere Arbeit zeigt. Die vierte Bilanz ist in Arbeit.
  4. Welches Ziel haben Sie sich für mehr Ressourceneffizienz gesetzt?
    Mit vielfältigen Maßnahmen setzen wir im Bereich der ökologischen Nachhaltigkeit ein Zeichen – für eine gesunde Natur für alle. Ressourcenschonende und effizienzsteigernde Maßnahmen erstrecken sich auf alle betrieblichen Bereiche. Der Emissionsausgleich bei Druckaufträgen, die Verwendung von 100-prozentigem Recyclingpapier, der klimaneutrale Postversand, die konsequente Mülltrennung sowie die Umstellung auf Ökostrom begleiten uns seit geraumer Zeit in unserem Arbeitsalltag. Unsere aktuelle CO2-Bilanz zeigt, dass wir im Geschäftsjahr 2015 circa 850 Tonnen CO2-Äquivalente eingespart haben. Wir arbeiten sukzessive an der weiteren Reduzierung unserer Emissionen. Die Sparda-Bank München ist ein klimaneutrales Unternehmen. Die wirtschaftlich und technisch unvermeidbaren Emissionen kompensieren wir durch den Kauf von Klimazertifikaten gemäß dem Kyoto-Protokoll.

 

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