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v.l. Steffen Mues (Bürgermeister der Stadt Siegen), Dr. Andreas Rothfuß (Kanzler der Universität Tübingen), Günter Karen-Jungen (Bürgermeister der Stadt Düsseldorf); Foto: Tina Merkau

Städte Siegen und Düsseldorf sowie Uni Tübingen für vorbildhafte Nutzung von Recyclingpapier ausgezeichnet

Papieratlas 2016: Kommunen erreichen mit 85 Prozent Recyclingpapier neuen Rekord – Erstmals machen Hochschulen Papierverbrauch und Recyclingpapierquoten transparent

Berlin, 11.10.2016: Die Stadt Siegen und die Universität Tübingen wurden heute im Bundesumweltministerium als „Recyclingpapierfreundlichste Stadt/Hochschule 2016“ für die ausschließliche Verwendung von Papier mit dem Blauen Engel ausgezeichnet. Die Stadt Düsseldorf wurde mit der höchsten Steigerungsrate als „Aufsteiger des Jahres“ geehrt. Weitere Auszeichnungen gingen an die Städte Essen, Bonn, Freiburg, Halle (Saale), Erlangen und Gütersloh, die ihre Leistungen der Vorjahre als „Mehrfachsieger“ bestätigten.

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Zu den Ergebnissen

Der Papieratlas wird bereits im neunten Jahr von der Initiative Pro Recyclingpapier (IPR) in Kooperation mit dem Bundesumweltministerium, dem Umweltbundesamt, dem Deutschen Städtetag, sowie dem Deutschen Städte- und Gemeindebund durchgeführt. Am diesjährigen Städtewettbewerb beteiligten sich 91 Kommunen, die mit einer durchschnittlichen Recyclingpapierquote von 85,01 Prozent einen neuen Rekord aufstellen.  

Erstmals wurde der Papieratlas in Kooperation mit dem Deutschen Hochschulverband auf den Hochschulsektor mit einem eigenen Wettbewerb ausgeweitet. Universitäten und Fachhochschulen mit über 5.000 Studierenden wurden eingeladen, ihren Papierverbrauch transparent zu machen. Insgesamt haben sich 36 Hochschulen aus 13 Bundesländern beteiligt. Die durchschnittliche Recyclingpapierquote liegt hier bei 57,65 Prozent.

„Der Papieratlas 2016 ist ein voller Erfolg. Die Kommunen konnten ihren Recyclingpapieranteil insgesamt weiter ausbauen und erreichen ein neues Spitzenniveau. Zugleich freuen wir uns über das auf Anhieb große Interesse der Hochschulen, sich ebenfalls in einem Wettbewerb zu messen und ihre Papierbeschaffung nachhaltig auszurichten“, so Ulrich Feuersinger, Sprecher der IPR.

Papier mit dem Blauen Engel spart in der Produktion gegenüber Frischfaserpapier bis zu 60 Prozent Energie, bis zu 70 Prozent Wasser und verursacht weniger klimaschädliches CO2. Das Umweltzeichen Blauer Engel garantiert zudem die Erfüllung höchster Qualitätsanforderungen in Bezug auf Druck- und Laufeigenschaften sowie Archivierbarkeit des Papiers.

Kontakt:

Initiative Pro Recyclingpapier, Sönke Nissen, Tel.: 030/3151818-90, info@papiernetz.de, www.papiernetz.de