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STRABAG SE

Dr. Thomas Birtel, Vorstandsvorsitzender

Bei der Umstellung auf Recyclingpapier muss an vergleichsweise wenigen Stellschrauben im Konzern gedreht werden – im Ergebnis ist die Nutzung von Recyclingpapier daher eine Selbstverständlichkeit.

Die STRABAG SE ist ein europäischer Technologiekonzern für Baudienstleistungen, führend in Innovation und Kapitalstärke mit über 73.000 Mitarbeitern. Der Unternehmenssitz ist in Wien.

  1. Warum beteiligen Sie sich persönlich an der bundesweiten CEO-Kampagne?

    Ökologisch verantwortlich zu handeln ist Teil unserer Konzernstrategie: Wir wollen die negativen Auswirkungen unserer Tätigkeit auf die Umwelt so weit wie möglich reduzieren. Gerade als Vorstandsvorsitzender eines Unternehmens der ressourcenintensiven Baubranche ist es mir wichtig zu zeigen, dass wir uns unserer ökologischen Verantwortung bewusst sind.

  2. Warum ist Ihnen die Nutzung von Recyclingpapier ein wichtiges Anliegen?

    Die ökologischen Vorteile von Recyclingpapier gegenüber Frischfaserpapier liegen auf der Hand: Bei der Herstellung sind der Energie- und Wasserverbrauch deutlich geringer. Gleichzeitig muss bei der Umstellung auf Recyclingpapier an vergleichsweise wenigen Stellschrauben im Konzern gedreht werden – im Ergebnis ist die Nutzung von Recyclingpapier daher eine Selbstverständlichkeit.

  3. Wie ist das Thema Ressourcenschutz in Ihrem Unternehmen verankert?

    Ökologische Verantwortung ist eines der sechs strategischen Felder unserer Konzernstrategie. Außerdem ist Nachhaltigkeit einer unserer Unternehmenswerte. Damit ist auch der Ressourcenschutz in unserer Geschäftsstrategie verankert. In unserem Leistungsportfolio setzen wir diese Strategie um, indem wir unsere Ressourceneffizienz steigern möchten – durch optimierte Herstellungsverfahren von Beton, Zement und Asphalt einerseits und durch Aufbereitung und Rückgewinnung von Baustoffen andererseits. Ein wichtiges Geschäftsfeld von STRABAG ist außerdem die Konzeption und Erstellung nachhaltiger Gebäude: Wir optimieren Gebäude dahingehend, dass sie in der Nutzungsphase wenig oder keine Energie benötigen.

  4. Welches Ziel haben Sie sich für mehr Ressourceneffizienz gesetzt?

    Die Erweiterung des nachhaltigen Leistungsportfolios hängt im Wesentlichen von der Nachfrage unserer Auftraggeberschaft ab, die wir nur begrenzt beeinflussen können. In der Entwicklung arbeiten unsere Ingenieurinnen und Ingenieure jedoch an der erhöhten Ressourceneffizienz unserer Leistungen. Darüber hinaus ist das im Jahr 2012 konzernweit eingeführte Energiemanagement ein Instrument, mit dem der Energieverbrauch im Konzern langfristig verringert werden kann. Um konkrete Ziele zur Reduktion des Energieverbrauchs und damit der CO2-Emissionen festlegen zu können, arbeiten wir derzeit an der Entwicklung von Kennzahlen für unsere Hauptenergieverbraucher: Asphaltmischanlagen und Baumaschinen.

 

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