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Wissenschaftsladen Bonn e.V.

„Wir setzen Recyclingpapier ein, weil es bei der Herstellung weniger Ressourcen verbraucht, weit weniger Strom ‚frisst‘ und Wasser verschwendet als Frischfaserpapier. Unser Tipp: Lassen Sie sich von verschiedenen Druckereien gezielt Recyclingpapier anbieten, das dem bisherigen Frischfaserpapier ähnlich sieht. In der Regel erlebt man bei Preis und Look eine positive Überraschung, die den Umstieg leicht macht.“

Welchen Gesundheitsrisiken setzt sich ein Mensch aus, der in der Nähe einer Hochspannungsleitung wohnt? Wie kann man sich davor schützen, dass mit Chemie behandelte Kleidung Allergien auslöst? Welche Alternativen gibt es bei der Bebauung, wenn der Flächenverbrauch vermindert werden soll? Wie können sich Agenda 21-Gruppen auf finanziell sichere Füße stellen, obwohl die Kommunen den Geldhahn mehr und mehr zudrehen?
Der Wissenschaftsladen Bonn e.V. – mit 25 MitarbeiterInnen der größte der rund 60 Wissenschaftsläden in Europa – geht gesellschaftlichen und ökologischen Fragestellungen nach, die Bürgerinnen und Bürger bewegen. Ziel der WissenschaftlerInnen ist es, kritisch zu analysieren und zu bewerten, welche Antworten die Wissenschaft auf die Fragestellungen von BürgerInnen hat und die Ergebnisse dann verständlich für diese aufzubereiten. Damit sollen BürgerInnen in die Lage versetzt werden, sich stärker in demokratische Entscheidungsprozesse einzubringen.

Arbeitsbereiche des Wissenschaftsladen Bonn

1. Umwelt und Gesundheit:
In den Themenfeldern Elektrosmog, ökologisches Bauen und Wohnen, Umwelt- und Gesundheitsverträglichkeit von Textilien, Ernährung und Lebensmittelsicherheit, Auto und Umwelt, Umwelt- und Waldpädagogik sowie Umweltkommunikation bietet der Wissenschaftsladen Bonn Beratung, Messungen, Informationsmaterial und Bildungsveranstaltungen an.

2. Arbeitsmarkt und Qualifizierung:
Mit den beiden Informationsdiensten „arbeitsmarkt Umweltschutz und Naturwissenschaften“ bzw. „arbeitsmarkt Bildung, Kultur, Sozialwesen“ verschafft der Wissenschaftsladen Bonn Arbeitssuchenden wöchentlich einen bundesweiten Überblick über Stellenanzeigen in den entsprechenden Arbeitsfeldern. Dazu werden mehr als 100 Tages- und Wochenzeitungen bzw. Fachpublikationen sowie Job-Börsen im Internet ausgewertet. Außerdem informieren die Infodienste über Entwicklungen und Trends in den jeweiligen Branchen. Insbesondere für Berufs-EinsteigerInnen und Berufs-UmsteigerInnen bietet der Wissenschaftsladen Bonn Seminare an, die der Verbesserung der Schlüsselqualifikationen dienen.

3. Bürgergesellschaft und Nachhaltigkeit:
Mit verschiedenen Projekten im Bereich Bürgergesellschaft und Nachhaltigkeit will der Wissenschaftsladen Bonn die Bürgerbeteiligung stärken. So unterstützt der Wissenschaftsladen Bonn – gefördert von Stiftungen, Ministerien und Bundesämtern – zum Beispiel Agenda-Gruppen dabei, sich durch die Gründung einer Bürger-Stiftung mittelfristig auf stabile finanzielle Füße zu stellen. Beim von der EU geförderten Projekt ISSNET (Improving Science Shop Networking) baut der Wissenschaftsladen Bonn gemeinsam mit europäischen Partnern ein Netzwerk aller europäischen Wissenschaftsläden auf. Ziel: Bürgern breiteren Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen zu ermöglichen.

Seit 14 Jahren lesen die Abonnenten/innen unserer Informationsdienste „arbeitsmarkt Umweltschutz und Naturwissenschaften“ sowie „arbeitsmarkt Bildung Kultur Sozialwesen“ wöchentlich alle aktuellen Stellenangebote und Arbeitsmarktentwicklungen auf Recyclingpapier. Auch WILAinform, das vierteljährliche Informationsheft des Wissenschaftsladen Bonn, wurde und wird stets auf Recyclingpapier gedruckt.
Ein Arbeitsschwerpunkt des Wissenschaftsladen Bonn war seit seiner Gründung im Jahr 1984 das Themenfeld Umweltschutz und Gesundheit. Ressourcenschonung ist ein Thema, das wir nicht nur anderen ans Herz legen wollen, sondern das der Wissenschaftsladen Bonn auch für sich selbst so gut es geht beherzigt. Wir setzen Recyclingpapier ein, weil es bei der Herstellung weniger Ressourcen verbraucht, weit weniger Strom „frisst“ und Wasser verschwendet als Frischfaserpapier.
Hartnäckige Frischfaserfans lassen sich wohl nur überzeugen, wenn sie für Recyclingpapier nicht merklich mehr zahlen müssen und das Papier zudem nicht schlechter aussieht. Unser Tipp: Lassen Sie sich von verschiedenen Druckereien, mit denen Sie zu tun haben, gezielt Recyclingpapier anbieten, das dem bisherigen Frischfaserpaier ähnlich sieht. In der Regel erlebt man bei Preis und Look eine positive Überraschung, die den Umstieg leicht macht.

Kontakt:
Wissenschaftsladen Bonn e.V.

Frau Brigitte Peter
PR und Öffentlichkeitsarbeit

Buschstr. 85

53113 Bonn

Tel: 0228 / 201 61-0

brigitte.peter@wilabonn.de
www.wilabonn.de